Ein ereignisreicher Monat geht zu Ende

Das war ein ereignisreicher, oft anstrengender, aber insgesamt sehr positiver Monat für unsere junge Fahrradinitiative. Auf der Blaupause am 6. Juni waren wir zum ersten Mal mit einem eigenen Stand vertreten. Bei der Veranstaltung mit geschätzt ca. 100000 Besuchern konnten wir viele Menschen über unsere Aktivitäten informieren, haben viele interessante Gespräche geführt und werden bestimmt einige Standbesucher bei einer zukünftigen Fahrradaktion wiedersehen. Für Bochum war es eine tolle Aktion, bei der wieder eine Art „Stillleben-Stimmung“ zu spüren war. Sehr, sehr viele Besucher sind mit dem Fahrrad angereist. Im Artikel von derwesten.de sind in der Bilderstrecke ab Foto 15 auch die Fahrradfahrer auf der Mobilitätsspur zu sehen. Doch auch auf der anderen Seite wurden viele Räder geschoben und in den Seitenstraßen geparkt. Hier ein paar Fotos von unserem Stand:

Anlässlich der Blaupause haben wir einen Flyer entworfen, der die Ziele und Aktivitäten von urbanRadeling kurz und knapp darstellt. Im Bereich „Über uns“ kann er als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Schon am 5. Juni hatten wir uns im Alsenwohnzimmer eine Dokumentation über die Wuppertaler Nordbahntrasse angesehen, einen fantastischen Bahntrassenweg, der unter Mithilfe vieler engagierter Bürger zwischen 2006 und 2014 realisiert wurde.

Am 13. Juni haben wir uns dann in einer neunköpfigen Gruppe zu einer Tagesfahrt nach Wuppertal aufgemacht.  Drei sehr engagierte Mitglieder der Wuppertalbewegung und inzwischen Streckenpaten dieses tollen Projekts haben uns dabei aus erster Hand viele Hintergründe über die Entstehung, die Schwierigkeiten, besonders aber die unübersehbaren Erfolge dieser außergewöhnlichen Strecke berichtet – vielen Dank dafür! Es war eine ganz tolle Tour, an deren Ende gute hundert Kilometer auf dem Tacho standen, und an die wir uns sicherlich noch lange erinnern werden. Hier ein paar Fotos:

Weiter ging’s dann am 19. Juni mit der Bochumer Critical Mass. Wie der Bochumer Umwelttag, u.a. mit der Abschlussveranstaltung der Stadtradeln-Aktion, hatten auch wir etwas Pech mit dem Regenwetter. Trotzdem eine kleine, aber feine Innenstadtrunde, mit sehr gemütlichem Ausklang mit belgischen und deutschen Bierspezialitäten und Tischtennisrunden in der „Trinkhalle“ an der Herner Straße.

Zwei Tage später, am 21. Juni,  dem bundesweiten Aktionstag „Mobil ohne Auto“ stand dann die ADFC-Sternfahrt nach Dortmund auf dem Programm. Zusammen mit den Veranstaltern ärgerten wir uns sehr, dass die Polizei für diesen Sonntag(!) die zwanzigminütige Sperrung der B1 für die Sternfahrt sehr kurzfristig mit der seltsamen Begründung abgelehnt hatte, es könnte sonst zu Auffahrunfällen kommen – als ob es (werktags) auf der B1 niemals Staus mit der Gefahr von Auffahrunfällen gäbe… Berlin stellte an diesem Tag übrigens den Teilnehmerrekord mit 120000 (in Worten: hundertzwanzigtausend!) Radfahrern auf; zwei Autobahnen wurden dafür zeitweise gesperrt.

Am 26. Juni trafen wir uns dann noch einmal im kleinen Kreis und heckten neue Ideen aus, wie wir unsere Vision einer fahrradfreundlichen Stadt in Bochum weiter vorantreiben können.

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