Alle Artikel von Jutta Schröder

Ghostbike in BO-Gerthe

Die WAZ berichtete am 05. Nov. 2019

Unter dem Titel „’Geisterrad‘ erinnert an Unfallopfer“ berichtete die WAZ ausführlich im Bochumer Teil zum Aufstellen unseres Ghostbikes in BO-Gerthe. Wir danken deshalb Herrn Jürgen Stahl für seinen gelungenen Artikel und Olaf Ziegler für sein Foto, das wir hier auszugsweise nutzen. Im Folgenden übernehmen wir den vollständigen Text der WAZ:

Initiative will am Castroper Hellweg warnen und mahnen. An der Kreuzung mit der Sodinger Straße war im Oktober ein E-Bike-Fahrer verunglückt. Er starb fünf Tage später im Krankenhaus

In Bochum verunglücken immer mehr Radfahrer. 184 Unfälle mit Verletzten verzeichnete die Polizei zwischen Januar und September. Im gleichen Zeitraum 2018 waren es 163, im gesamten Jahr 220 Unfälle.

Für die Fahrrad-Initiative „Urban Radeling“ sind diese Zahlen wenig überraschend. Bochum müsse endlich fahrradfreundlicher werden, fordern die Aktivisten – und wollen Verwaltung, Politik und Bürger jetzt mit einem „Ghostbike“ wachrütteln.

Das Unglück geschieht am 12. Oktober auf der Kreuzung Sodinger Straße/Castroper Hellweg. Ein 84-Jähriger E-Bike-Fahrer fährt an der Ampel bei Grünlicht geradeaus. Ein Autofahrer (35) biegt rechts ab und erfasst den Radfahrer. Der Herner wird schwer verletzt. Fünf Tage später stirbt er im Krankenhaus.

Ein ähnlicher Unfall ereignete sich 2016 an der A 40-Zufahrt auf der Bahnhofstraße in Wattenscheid. Hier bog ein Lastwagen rechts ab und übersah dabei einen geradeaus fahrenden Radler. „Eine bessere Infrastruktur fürs Fahrrad würde solche tödlichen Konstellationen vermeiden“, glaubt Jens Eschmann, Sprecher von „Urban Radeling“. Mit weiteren Vereinen und Verbänden setzen sich die Velo-Freunde für eine fahrradfreundliche Stadt ein – und greifen dabei nun auch zu drastischen Mitteln.

Am Sonntag trafen sich rund 30 Radfahrer an der Rathaus-Glocke, darunter auch Mitglieder des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) und des Radwende-Bündnisses. Schweigsam machte sich die Gruppe über die Castroper Straße nach Gerthe auf: zu der Stelle, an der drei Wochen zuvor der E-Bike-Fahrer angefahren worden war.

Dem stillen Gedenken, bei dem auch Angehörige des Unfallopfers vor Ort waren, folgte eine symbolträchtige Zeremonie. Ein weiß angestrichenes „Ghostbike“ (Geisterrad), angeschlossen an einem Geländer und dekoriert mit Blumen und Kerzen, soll Mahnung und Warnung sein. Denn: Der Tod des 84-Jährigen sei „völlig unnötig“, so ‚Urban Radeling‘. Jens Eschmann: „Der Kreuzungsbereich ist viel zu eng, um allen Verkehrsteilnehmern gerecht zu werden. Pkw, Straßenbahn, Fußgänger und Radfahrende müssen sich einen stark begrenzten Raum teilen. Für Fahrradfahrende fehlt komplett ein Schutzstreifen.“ Heißt: „Der Tod des Radfahrers ist strukturell bedingt und hätte vermieden werden können.“

Werbeplakate reichen nicht

Die steigenden Unfallzahlen, zuletzt das Unglück in Gerthe, müssten Stadt und Politik aufrütteln. „Was nutzen die blauen Werbeplakate der Stadt Bochum zur vermehrten Nutzung von Fahrrädern, wenn es an entsprechenden Radwegen mangelt, aber der Anteil an Fahrradfahrenden steigt?“, fragt die Initiative.

Von einer fahrradfreundlichen Infrastruktur sei Bochum trotz Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft Fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinde und Kreise NRW weit entfernt. Nicht umsonst nutzten unsichere Radler häufig den Bürgersteig. Eschmann: „Auf dem gesamten Castroper Hellweg fehlt ein Fahrradstreifen – wie auf weiteren Ausfallstraßen Bochums.“

Das „Ghostbike“ soll für längere Zeit an der Sodinger Straße/Castroper Hellweg stehen bleiben. Auch nach dem tödlichen Unfall 2016 in Wattenscheid war ein „Ghostbike“ am Unfallort aufgestellt worden, damals vom ADFC. Dort steht es bis heute.“

Initiative 2014 gegründet

Die Initiative „Urban Radeling“ hat sich 2014 infolge von Fahrrad-Demonstrationen gegründet. Die Mitglieder machen mit unterschiedlichen Aktionen auf die Belange von Fahrradfahrern aufmerksam.

Langfristiges Ziel ist ein fahrradfreundliches Bochum – „und zwar für den Alltagsradler. Trassen für Freizeitradler gibt es genug“. „Urban Radeling“ arbeitet u.a. mit dem ADFC und dem Radwende-Bündnis zusammen.

Radfahrerinnen und Radfahrer Bochums: Nicht ärgern – machen!

Einerseits fordert die Stadt Bochum über Plakate dazu auf, das „Fahrrad aus dem Keller zu holen“ – hält aber die dazu notwendigen Radwege nicht vor. Der Radverkehr in Bochum nimmt zu, aber wo bleibt die passende Infrastruktur? (Nicht umsonst befahren viele Radfahrende deshalb den Bürgersteig.)

Auch der kürzlich verstorbene E-Bike-Fahrer könnte noch leben, in dessen Gedenken ein Mahnmal in Form eines Ghostbikes, ein weißes Geisterrad, von etwa 30 betroffenen Radfahrenden, darunter ADFC-Mitglieder und Radwende-Engagierte auf unsere Initiative hin am Unfallort in Bo-Gerthe aufgestellt wurde. Deshalb:

Reicht unbedingt „Anregungen nach §24 Gemeindeordnung NRW“ ein!

Beispiele für Bürgeranregungen sind die Einrichtung eines Zebrastreifens, einer Tempo 30-Zone oder auch eines Radweges etc. – also etwas größere Maßnahmen.

Unter Berufung auf den o.g. Paragrafen kann man bei der Stadt Bochum Anregungen und Beschwerden vorbringen. Dazu muss das Schreiben in keiner bestimmten Form verfasst sein – dabei aber im Anschreiben unbedingt auf den o.g. Paragrafen hinweisen! Am einfachsten ist es, die Anregung per E-Mail an Buergerbeteiligung@bochum.de zu senden. Das Schreiben wird dann an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Eine begründete Entscheidung muss zurückgemeldet werden. Üblicherweise erfolgt auch eine Einladung zu einer Ausschusssitzung, wo das Anliegen persönlich vorgetragen werden kann. Habt Mut dazu!

Nutzt den Mängelmelder für „Kleinigkeiten“!

Über www.bochum.de/maengelmelder, die Smartphone-Apps „Mängelmelder Bochum“ oder „Bürgerecho Bochum“ können der Stadt kleinere, relativ schnell zu behebende Mängel mitgeteilt werden, z.B. Scherben oder Müll auf einem Radweg, regelmäßig zugeparkte Radwege oder fehlende Beschilderungen. Nutzt bitte den Mängelmelder!

Ghostbike am 03. Nov. 2019

Am 17. Oktober verstarb ein E-Bike-Fahrer an Unfallfolgen. In Erinnerung an ihn wird ein weiß angestrichenes Fahrrad als „Ghostbike“ an der Kreuzung Sodinger Straße / Ecke Castroper Hellweg aufgestellt.

Am 03. Nov. 2019 treffen sich dazu Fahrradfahrende um 15:00 Uhr an der Glocke am Rathaus und fahren in stillem Gedenken an den Unfallort. Eine kurze Ansprache um etwa 16:00 Uhr und eine Schweigeminute ergänzen das Geschehen. Der erste Sonntag im November ist dafür ein angemessener Zeitpunkt.

Vorausgegangen ist ein Unglück am 12. Oktober, verursacht durch einen nach rechts abbiegenden PKW. Dabei handelt es sich um eine sehr häufige Unfallsituation für Fahrradfahrer, oft mit tödlichem Ausgang. Eine bessere Infrastruktur fürs Fahrrad würde solche Konstellationen vermeiden.

Ein ähnlicher Unfalltod geschah am 02. August 2016 an der Ecke Bahnhofstraße/A40-Zufahrt in Wattenscheid. Die Hergänge sind die gleichen: Hier bog ein LKW nach rechts und übersah dabei einen geradeaus fahrenden Fahrradfahrer. In Wattenscheid gedachte der Allgemeine Deutsche Fahrrad  Club (ADFC) des Kreisverbandes Bochum mit einem Ghostbike an das Unglück. Dieses steht immer noch dort. Die Witwe des verstorbenen Radfahrers bedankte sich daraufhin beim ADFC.

In Deutschland weiße Fahrräder als stille Mahnmale aufzustellen, wurde zuerst vom ADFC Berlin initiiert. Anlass war der tragische Tod eines elfjährigen Radfahrers in 2009. Mittlerweile sind Ghostbikes deutschlandweit verbreitet.

Die Stadtverwaltung Bochum unterstützt das Aufstellen des Rades und genehmigt die längere Anbringung.  Auch der Nahmobilitätsbeauftragte, Matthias Olschowy, setzt sich dafür ein. Darüber hinaus begleitet die Polizei am Sonntag die im Verband fahrenden Radler.

Bochum muss sich immer mehr zu einer fahrradfreundlichen Stadt entwickeln, um solche Unfälle zu verhindern, fordern wir als Fahrradinitiative und verantwortlich für die Veranstaltung kommenden Sonntag.

Das Ghostbike in Wattenscheid steht immer noch:

„Ghost Bike“ in Bochum-Wattenscheid

Mehr Stellen für den Radverkehr!

Bald fallen Fördergelder vom Himmel, es mangelt aber an Fahrradbeauftragten.

Die Bundesregierung plant, für den Radverkehr mehr Fördermittel frei zu stellen als je zuvor. Entsprechende Anträge sollte die Stadt deshalb zügig ins Visier nehmen, riet der ADFC-Bundesvorsitzende Ulrich Syberg während der Podiumsdiskussion im Kunstmuseum am 17.09.2019 mit Blick auf Politik und Verwaltung. Die WAZ berichtete. Denn fehlt das entsprechende Personal, können viele zukünftige Mittel nicht abgerufen werden und gehen für den Radverkehr in Bochum verloren.

Angesprochen auf den Personalstand, erklärte Susanne Düwel vom Tiefbauamt, dass es weniger am Geld als am Personal mangele. Zwar verfügt die Verwaltung wohl über eine ausreichende Anzahl an Verkehrsplanern – aber ohne Expertise zu fahrradspezifischen Lösungen. Wie man jüngst an der fehlerhaften Planung für den Radverkehr an der Kreuzung Wittener Straße / Steinring erkennt. Warum da nicht einfach nach nebenan schauen?

Dortmund macht es gerade vor und erhält 10 neue Stellen für den Radverkehr! Statt 4,5 Stellen sollen es nun 14,5 werden, beschloss der Rat der Stadt Dortmund. Möglich wurde dieser Erfolg durch einen Antrag der SPD, in dem acht neue Stellen gefordert wurden, davon zwei für das Planungsamt und sechs für das Tiefbauamt. In einer Stellungnahme der Verwaltung wurde der Bedarf für das Tiefbauamt dann auf acht erhöht. Politisch setzte sich diese Forderung am Ende durch.

Es geht also. Ein gutes Vorbild für die politischen Gremien und die Verwaltung Bochums dazu. Denn die Vorlagen und Stellungnahmen, mit denen der Personalbedarf in Dortmund begründet wurde, sind einsehbar. Und die Nahmobilitäts- bzw. Fahrradbeauftragten Dortmunds geben als zuverlässige Quelle sicherlich Auskunft.

Gemessen an der Einwohnerzahl müsste die Bochumer Verwaltung acht neue Stellen für die Radverkehrsplanung beantragen, um mit Dortmund gleichzuziehen. Politischer Rückenwind täte gut. Matthias Olschowy als Nahmobilitätsbeauftragter ohne Vetorecht benötigt dringend Unterstützung.

Die Fahrradinitiative urbanradeling.de appelliert deshalb an Politik und Verwaltung: schöpft die in Aussicht gestellten Fördermittel des Bundes aus und stellt dafür mutig und rechtzeitig acht neue Stellen für Tiefbau- und Planungsamt bereit.

Noch nie zuvor standen die Zeichen so gut für eine Verkehrswende. Und dem Ausruf des Klimanotstands für Bochum müssen Taten folgen!

Mäuse für Radwege

Update
Am 9.10. hat das Bündnis Radwende Bochum auf Anregung von urbanradeling eine Bürgeranregung mit der o.g. Forderung bei der Stadt Bochum eingereicht – über die Antwort werden wir hier berichten…

PARK(ing) Day am Freitag, 20. September 2019: macht alle mit!

Den PARK(ing) Day gibt es weltweit und bald zum 4. Mal in Bochum, dieses Jahr am Südring zwischen Kortum- und Rechener Straße – initiiert von urbanRadeling.de und bisher unterstützt von anderen Initiativen /Verbänden /Vereinen /Privatpersonen (z.B. ADFC, foodsharing, Leihladen, VCD, die Hochschule Bochum u.a.). Siehe hierzu Ausführliches unter unserem obigen Menüpunkt.

Der PARK(ing) Day soll zeigen, wie viel Raum geparkte Autos in der Stadt einnehmen – fehlende Flächen für eine lebenswerte Stadt. Deshalb werden 1x im Jahr die Parkplätze für Autos kreativ umfunktioniert:  in kleine Parks mit Blumentöpfen, in eine Bühne mit Gitarrenspiel, in ein Wohnzimmer zum Skat-Kloppen, in einen Grillplatz, in eine Kunstinstallation oder in eine offene Fahrradwerkstatt. Dabei bleibt es frei, ob mehrere Parkplätze nebeneinander belegt werden und unter einem gemeinsamen Motto stehen oder ob Bürger*innen privat und vor ihrer eigenen Haustür auf einem Parkplatz ihre Stühle raus- und eine Palme danebenstellen.

In Planung: Im Vorfeld werden wir auch in diesem Jahr Flyer mit konkreten Hinweisen veröffentlichen und verteilen sowie eine Pressemeldung herausgeben. Zudem werden wir, wie in jedem Jahr, mit Vertretungen von Verbänden und Initiativen sowie interessierten Personen die diesjährige Organisation gemeinsam besprechen. Anfragen beantworten wir gerne unter: kontakt(at)urbanradeling.de.

Für die gemeinsame Aktion in Bochum beantragt urbanRadeling offiziell eine Veranstaltung gemäß Versammlungsrecht bei der Polizei und setzt dazu drei Stunden von 16:00 bis 19:00 an, zuzüglich jeweils 1 Stunde Auf- und Abbau.
Übrigens: In jeder Stadt geht man anders mit der Aktion um und es gibt ganz unterschiedliche Umsetzungsmöglichkeiten für Bürger*innen. Wir beraten gerne.

Super Demo „Ring frei fürs Rad!“

So viele Bochumer RadlerInnen gemeinsam gegen den Verkehrs-Wahnsinn gab es noch nie zuvor! Obwohl das Wetter unberechenbar war, kamen ca. 350 Fahrradbegeisterte und eroberten den Innenstadtring und radelunfreundliche Radialen – übrigens: etwa so viele Fahrradfahrende wie sie 2018 in Bochum, Herne und Witten leider auch verunglückt sind (Zahlen lt. Stadtspiegel v. 15.06.2019; S. 11).
Danke an alle, die dabei waren! Gemeinsam mit vielen Bochumer FahrradfreundInnen werden wir so weiter machen. Die Zukunft ist auf unserer Seite! Noch mehr Fotos hier.

Wir gehören zum Bündnis „Radwende-Bochum“

Denn: Zusammen sind wir stärker!
Seit ein paar Monaten treffen wir uns mit Vertretungen Bochumer Initiativen, Vereinen und Einzelpersonen, um gemeinsam eine zügige Verbesserung der Fahrrad-Infrastruktur für Bochum einzufordern.
Am 08.05.2019 gab es dann eine größere Versammlung mit 40 Beteiligten. Hier Ergebnisse und Infos:

  • >Ring frei fürs Rad< Große Demo am 15. Juni 2019 von 12:00 bis 14:00
  • Die ersten Flyer und ein erstes Plakat als Download.
  • Die „Radwende Bochum“ hat eine eigene Webseite und ist bei facebook.
  • In der WAZ ein Artikel zur „Radwende“ mit Forderungen rechtzeitg vor der dritten Bürgerkonferenz zum Thema „Mobilität in Bochum“.
  • Regelmäßige „Radwende-Treffs“ jeweils ab 19:00 an jedem ersten Mittwoch im Monat bei Botopia Raum 9, Griesenbruchstraße 9 in Bochum. Jede/r Bochumer/in ist herzlich willkommen. Die Termine sind auch auf der Webseite der Radwende zu finden.
  • Für den 15. Mai 2019 ist eine Demo auf dem Ring in Bochum geplant – Näheres bitte im Internet verfolgen.

Coole Termine

Freitag, 05. April 2019
„Ketten-Kino“ in Dortmund

Radeln und dabei Fahrradfilme an Hauswänden angucken – wo gibt es das sonst noch (?) – außer kommenden Freitag ab 20:00 für zwei Stunden und zwar in Dortmund! Dafür gibt es einen Zubringer um 18:00 an der BO-Rathaus-Glocke.

Samstag, 11. Mai 2019
„Graffiti – Tour“ durch Bochum

Mit dem Graffiti-Verein Bochum werden die Hotspots der Bochumer Graffitikultur angesteuert. Wodurch zeichnet sich ein gekonntes Graffiti aus? Was bewegt die Künstler und was macht Straßenkunst aus? Treffpunkt ist die Glocke am BO-Rathaus. Die Tour dauert von 14:00 bis 17:00 und wird in Kooperation mit der VHS Bochum angeboten (6,00 €). Nach Möglichkeit bitte online bei der VHS anmelden.

Neuer Termin: Dienstag, 21. Mai 2019
„Sonder – CM“ zum Wandersalon

Kunst-Spezial für Radler. Im Mai gibt es eine zusätzliche Critical Mass, die zur Autobahnkirche an der Dorstener Straße führt. Der Künstler Sam Hopkins widmet sich in seinem „Wandersalon“ ab 20:00 dem Thema Rad. Die Aktion ist ein Projekt der Urbane Künste Ruhr. Zum gemeinsamen Hinfahren triffen wir uns an der Glocke am BO-Rathaus und zwar pünktlich um 19:00 (;-).



Termine Frühling 2019

Freitag, 22. März 2019
Fahrrad-Demo „1,5 m sind Pflicht“

Mit bunten Poolnudeln auf dem Gepäckträger, mit Westen und Plakaten fordern wir einen Überholabstand von mindestens 1,5 Metern. Als angemeldete Demo des adfc Bochum und von urbanRadeling.de fahren wir nach einer Ansprache eine kurze Runde HINTEREINANDER durch Bochum. Nach der Demo besteht die Möglichkeit, bei der Critical Mass zu zweit NEBENEINANDER länger durch die Stadt zu cruisen…
Treffpunkt: 17:45 an der Rathausglocke!

Neuer Termin: Dienstag, 21. Mai 2019
„Sonder – CM“ zum Wandersalon 

Kunst-Spezial für Radler. Im Mai gibt es eine zusätzliche Critical Mass, die zur Autobahnkirche an der Dorstener Straße führt. Der Künstler Sam Hopkins widmet sich in seinem „Wandersalon“ ab 20:00 dem Thema Rad – per Videos. Die Aktion ist ein Projekt der Urbane Künste Ruhr.
Zum gemeinsamen Hinfahren trifft man sich am BO-Rathaus an der Glocke und zwar pünktlich um 19:00 (;-). Der Termin ist zurzeit offen.

Samstag, 11. Mai 2019
„Graffiti – Tour“ durch Bochum

Mit dem Graffiti-Verein Bochum werden die Hotspots der Bochumer Graffitikultur angesteuert. Wo befinden sich die aktuell angesagten Ausdrucksformen von Streetart? Wodurch zeichnet sich ein gekonntes Graffiti aus? Was bewegt die Künstler und was macht Straßenkunst aus?
An welchen Orten ist Streetart offiziell erlaubt?
Treffpunkt ist die Glocke am BO-Rathaus. Die Tour dauert von 14:00 bis 17:00 und wird in Kooperation mit der VHS Bochum angeboten (6,00 €). Nach Möglichkeit bitte online anmelden.

Rückblick auf 2018

Zugegeben, es ist schon etwas spät für den klassischen Jahresrückblick, aber besser spät als nie…

Im Jahr 2018 fand in Bochum die größte Fahrraddemo statt, die es jemals vor Ort gegeben hat. Dieses Großeignis mit urbanRadeling-Beteiligung war die Fahrradsternfahrt Ruhr, die nach Dortmund und Essen zum ersten Mal in Bochum stattfand. Trotz schlechter Wetterprognosen kamen unter dem Motto „Verkehrswende jetzt! Mobil mit dem Fahrrad“ ca. 800 Radfahrer aus dem Ruhrgebiet. In einer zweistündigen Fahrt durch Bochum machten sie auf ihre Forderungen aufmerksam.

Im letzten Halbjahr waren wir damit beschäftigt, Unterschriften zu sammeln für die Volksinitiative Aufbruch Fahrrad. In 2019 geht es weiter!

Im September wurde zum dritten Mal in Bochum der Internationale Park(ing) Day begangen – dieses Mal in der Brüderstraße und am Südring. Macht im nächsten Jahr mit!

Das Highlight im Oktober war wieder einmal das (dreizehnte!) Internationale Festival des Fahrradfilms, wie jedes Jahr verbunden mit einer Critical Mass von der Bochumer Rathausglocke zum Veranstaltungsort, den Herner Flottmannhallen. Dieses Mal mit deutlich mehr Teilnehmern (über 60!) als je zuvor.

Selbstverständlich unterstützten wir weiterhin die Bochumer Critical Mass. Selbst im kalten November fuhren 75 Radler mit. Überraschend: Im letzten Jahresdrittel waren ganz viele Mitradler zum ersten Mal bei einer Critical Mass dabei. Das macht doch Hoffnung für die Zukunft…

Sowohl im November als auch im Dezember gab es nach der Critical Mass noch ein kleines „Aftermass-Special“: im November „outdoor“ mit Grillen, Getränken und guter Musik, im Dezember „indoor“, ebenfalls mit Essen, Trinken und guter Laune.